Wie erstelle ich einen Bestellvorschlag? 

Nach Klick auf das «Bestellvorschlag-Symbol» in der Kopfzeile können Sie die gewünschten Bereiche anwählen und einen bewohner- bzw. klientenbezogenen Bestellvorschlag auslösen (Button «Bestellvorschlag auslösen»). Um den Vorgang abzuschliessen, klicken Sie auf den Button «In Warenkorb legen». Der Bestellvorgang wird erstellt und mit einem Klick auf "Zum Warenkorb" wechselt die Ansicht ins easyOrder, wo die Bestellung bearbeitet und ausgelöst werden kann. 

Wie wird der Bestellvorschlag im Warenkorb dargestellt?

Im easyCare unter Einstellungen «Bestellvorschlag» können Sie festlegen, ob Ihr Bestellvorschlag pro Klient oder pro Bereich im Warenkorb dargestellt wird. Wir empfehlen die Option pro Klient.

Vorteile:

  • Ihre Bestellung ist exakt pro Klient
  • Ihre Abrechnungsdaten pro Klient sind verfügbar
  • Ihre Klienten-Verteillisten entsprechen Ihrer Bestellung
     

Wie wird der Bestellvorschlag errechnet?

Der Bestellvorschlag pro Station wird errechnet auf Basis der folgenden Angaben:

  • Produktemengen im Wochenplan (easyCare) für Artikel mit aktiviertem Warenkorbsymbol
  •  Lieferrhythmus (easyOrder)

Die Mengen im Wochenplan werden pro Bewohner hochgerechnet entsprechend den im easyOrder unter Einstellungen eingestelltem Lieferrhythmus und aufgerundet auf die kleinstmögliche Verpackungseinheit. Nach Auslösung des Bestellvorschlags werden im easyOrder im Warenkorb die Mengen je nach Einstellung pro Klient oder pro Bereich dargestellt. Die Lieferung erfolgt in jedem Fall zusammengefasst pro Bereich (Station).

Bei künftigen Bestellvorschlägen werden die aufgerundeten Mengen wiederum berücksichtigt.

Beispiel:

Bewohner Max Muster benötigt 10 Einlagen pro Woche
Lieferrhythmus des Alters- und Pflegeheims: alle 2 Wochen

Berechnung: 10 Einlagen pro Woche x 2 = 20 Einlagen für 2 Wochen  
In einem Beutel sind 14 Einlagen. Also erfolgt eine Aufrundung auf 2 Beutel = 28 Einlagen, um den 2-Wochen-Bedarf von 20 Einlagen abzudecken.
→ Somit werden 2 Beutel für diese Person bestellt.

Die Restmenge - in diesem Fall 8 Einlagen - merkt sich HARTMANN easy und berücksichtigt diese beim nächsten Bestellvorschlag.

Beim nächsten Bestellvorschlag ist der Bedarf erneut 20 Einlagen für 2 Wochen. Der Kunde hat allerdings noch 8 Einlagen als Restmenge von der letzten Bestellung. Somit liegt der aktuelle Bedarf bei 12 Einlagen.
→ Folglich wird nur 1 Beutel à 14 Einlagen bestellt.

Achtung: Es ist möglich, dass ein Artikel gar nicht im Warenkorb landet, da noch genügend Restmenge von der letzten Lieferung vorhanden ist.

Achtung bei manuellen Änderungen der Verkaufseinheiten
Beispiel:
Bei einem Klienten wird die Verkaufseinheit vom Molicare Slip Maxi L auf Karton geändert. Bei den anderen Klienten, welche Molicare Slip Maxi L im Warenkorb hatten, war die Verkaufseinheit Beutel erfasst, weil der Bestellvorschlag aus HARTMANN easyCare standardmässig die kleinste Verkaufseinheit (-> in diesem Fall Beutel) in den Warenkorb legt.

Folgende Auswirkung auf die Verteilliste:
HARTMANN easy fasst die Positionen in diesem Fall nicht zusammen. Das heisst, wenn der Kunde nachträglich bei einigen Positionen die Verkaufseinheit im Warenkorb anpasst, erscheint der Artikel im Beispiel Molicare Slip Maxi L einmal mit Beutel und einmal mit Karton auf der Verteilliste.

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